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Über ESCURETTE

Das National Institute for Preventive Archaeological Studies (INRAP) beleuchtet die Geschichte des Ohrstochers. In Knochen, Zinn, Blei oder auch Elfenbein wurden seit der Antike Spuren gefunden. In gallo-römischer Zeit gehörten zu den Toilettenartikeln dann Pinzetten, Zahnstocher und bronzene Ohrstocher.

Im Mittelalter hieß es, dass "jede gut organisierte Frau ihr Fourgeoire hatte, das die Escurette (Ohrstocher), die Furgette (Nagelstocher) und den Fusquoir (Zahnstocher) enthielt". Wir sagen dann, dass wir das Ohr schützen (vb. Escurate). Es war in den meisten Häusern bis in die 1960er Jahre vorhanden.

In Japan ist die Ohrenreinigung, genannt "Mimikaki" (mimi: Ohr, persimmon: reinigen) ein Verfahren der Ahnenfamilie. Wie in Indien entwickelt sich diese Methode zu einer unbestrittenen Berufspraxis: Ohrkuratoren finden wir dann in Instituten und sogar auf der Straße.

In den 1960er Jahren zugunsten des Wattestäbchens aufgegeben (die Auswirkungen der Konsumgesellschaft ...), wird der Ohrstöpsel seit jeher von Angehörigen der Gesundheitsberufe verwendet.

Seine Wirksamkeit ist bekannt: Escurette, die historische Zero-Plastic-Methode.
L’Institut National des Etudes Archéologiques Préventives (INRAP) nous éclaire sur l’histoire du cure-oreille. En os, étain, plomb ou encore ivoire, on trouve trace dès l’Antiquité. A l’époque Gallo-Romaine, les nécessaires de toilettes comprenaient alors pince à épiler, cure-dent et cure-oreille en bronze.

Au Moyen-Age, on disait que “toute femme bien organisée possédait sa fourgeoire, contenant l’escurette (cure-oreille), la furgette (cure-ongle) et le fusequoir (cure-dent)”. On dit alors que l’on escure (vb. escurer) l’oreille. Il est présent dans la majorité des foyers jusque dans les années 60.

Au Japon, le curage d’oreilles appelé “mimikaki” (mimi : oreille, kaki : nettoyer) est un procédé familial ancestral. Tout comme en Inde, cette méthode se développe pour devenir une pratique professionnelle incontestée : on trouve alors des cureurs d’oreilles en instituts voire même dans les rues.

Délaissé au profit du coton-tige dans les années 60 (les effets de la société de consommation…), le cure-oreille est pourtant utilisé depuis tout temps par les professionnels de la santé.

Son efficacité n’est plus à démontrer : Escurette, la méthode historique zéro plastique.
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